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Stadtteilbüro - Handlungskonzept

VI: Handlungsfeld Kinder und Jugendliche

Aktivierende Befragung von Jugendlichen
Kinderkantine des Nachbarschaftsheimes "Lernen geht durch den Magen"
MUSE Multikulturelles Schulprojekt für Europa
Öffnung der Schulhöfe
Sportprojekt "Jugend mit Zukunft"
Stadtteilfreizeitführer für Jugendliche
Stadtteilprojekte an Schulen
FAST-Family and Schools Together

Aktivierende Befragung von Jugendlichen

ZIEL: Strategieentwicklung für die Entwicklung der sozialen Infrastruktur mit Jugendlichen im Stadtteil
STAND: Im Juni 2001 wurden 275 Jugendliche von SchülerInnen der Else-Lasker-Schüler Gesamtschule befragt (=ca. 10% aller Jugendlichen unter 18 Jahre im Stadtteil). Neben vielen anderen Ergebnissen wird von den Jugendlichen ein Defizit an Sportmöglichkeiten, jugendspezifischen Musikprojekten sowie ein Internetcafé beklagt. Aus den Ergebnissen werden nun Empfehlungen für die Umsetzung von weiteren Maßnahmen der Jugendarbeit im Stadtteil entwickelt.

Kinderkantine des Nachbarschaftsheimes
"Lernen geht durch den Magen"

ZIEL: Verbesserung des Betreuungsangebotes und Gesundheitsförderung durch regelmäßiges gesundes Mittagessen.
STAND: Ca. 30 Kinder nehmen während der Schulzeiten das Angebot wahr, für 1,- DM eine warme Mahlzeit zu erhalten und anschließend ihre Hausaufgaben zu erledigen. Das Projekt wird in Kooperation zwischen dem Nachbarschaftsheim, dem Friedrich- von Bodelschwinghhaus der Diakonie Elberfeld, der Fachstelle Hilfe zur Arbeit der Stadt Wuppertal durchgeführt. Die Sachkosten der Verpflegung werden durch Spenden finanziert.

MUSE Multikulturelles Schulprojekt für Europa

ZIEL: KünstlerInnen kommen mit ihren Angeboten in den Unterricht, um die Ausdrucksfähigkeit der Kinder im musischen und kreativen Bereich zu stärken, ihr Selbstbewusstsein zu fördern und präventiv gegen Gewalt zu wirken.
STAND: Das Projekt hat im Oktober 1999 begonnen. 10 Klassen sind einbezogen. Das Projekt läuft über 3 Jahre. Die beteiligten Schulen berichten von positiven Auswirkungen auf des Verhalten der SchülerInnen und einer intensiven Bereicherung des Kulturlebens an den Schulen. Durch die Aufführungen entsteht auch in den jeweiligen Familien eine Annäherung an die musischen Bereiche.

Öffnung der Schulhöfe

ZIEL: Verbesserung der Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, Nutzung der Schulhöfe als Spielflächen am Nachmittag und in den Ferien.
STAND: Der Umbau am Schulhof der Grundschule Opphofer Str. und die Planungen für die Grundschule Mirker Bach und die Gesamtschule Else-Lasker Schüler sind mit Beteiligung der SchülerInnen und teilweise auch von AnwohnerInnen abgeschlossen. Zur Zeit wird im Rahmen eines Beschäftigungsprojekts der VHS der Schulhof der Gesamtschule umgestaltet. Gestaltungsmöglichkeiten für den Schulhof der Grundschule Am Engelnberg werden vorbereitet.

Sportprojekt "Jugend mit Zukunft"

ZIEL: Verbesserung des Spiel- und Sportangebotes für Kinder und Ju-gendliche
STAND: Ein mobiles Sportangebot der Sportjugend Wuppertal findet regelmäßig auf den Schulhöfen der Grundschule Opphofer Str. und Mirker Bach statt. Weitere Angebote sind in den Hallen der Grundschule Opphofer Str. (Ballspiele für Jungen
ab 8) und Gesamtschule Else-Lasker-Schüler-Str. (Basketball für Mädchen) ermöglicht worden. Sporadisch gibt es zielgruppenspezifische Angebote. Die Angebote werden vom Sportministerium finanziert.
Ende November wird ein interkultureller und intergenerativer Tanzkurs in Anbindung an das Nachbarschaftsheim durchgeführt.

Stadtteilfreizeitführer für Jugendliche

ZIEL: Anregung von Jugendlichen zur sinnvollen Freizeitgestaltung, Erhöhung der Nutzungsintensität der vorhandenen Angebote
STAND: Zur Zeit werden in Zusammenarbeit mit dem Jungen Service Ostersbaum die Informationen aller Einrichtungen zusammengetragen, um diese im Frühjahr in Kartenform herauszugeben.

Stadtteilprojekte an Schulen

ZIEL: Beschäftigung der Kinder und Jugendlichen mit dem Leben im Stadtteil zur Stärkung der Identifikation
STAND: Zum dritten Mal führt das Stadtteilbüro eine Arbeitsgruppe an der Else-Lasker-Schüler Gesamtschule durch. Letztes Schuljahr hat Diemut Schilling mit SchülerInnen ein interaktives Computerspiel erfunden. Die technische Umsetzung wird momentan realisiert. Die CD wird im November 2001 erscheinen und im Stadtteil vertrieben. In diesem Schuljahr findet die AG "Gameway" statt. Auf der Basis der Spielidee des Computerspiels, wird hier XXX in Realität gesucht. Über Briefe, Zeichen u.a. Hinweise kommen die SchülerInnen an interessante Orte im Stadtteil (z.B. jüdischen Friedhof, Bunker) und lernen gleichzeitig etwas über deren Geschichte.

FAST-Family and Schools Together

ZIEL: Stärkung der Familie, Förderung der Selbstachtung und des Selbstbwußtseins von Eltern und Kindern, Gewalt- und Suchtprävention, Förderung des Zusammenhaltes, Aufbau sozialer Netze.

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